dc.contributor.author
Saleh, Sausan
dc.date.accessioned
2020-02-17T10:16:47Z
dc.date.available
2020-02-17T10:16:47Z
dc.identifier.uri
https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/26689
dc.identifier.uri
http://dx.doi.org/10.17169/refubium-26446
dc.description.abstract
Die vorliegende Dissertation widmet sich der Analyse der ältesten bekannten Monumentalarchitektur der Menschheit. Diese Bauten wurden in der Tükei, in Nordsyrien und in Jordanien entdeckt und werden ungefähr in die Zeit um 10.000 v. Chr. (akeramisches Neolithikum) datiert. Sie unterscheiden sich insbesondere durch ihre Monumentalität von normalen Wohnhäusern. In der Literatur wird für diese Bauten üblicherweise der Terminus Sondergebäude verwendet. Die entdeckten Befunde und Funde der akeramisch neolithischen Siedlungen im vorderasiatischen Raum verweisen auf eine komplexe Sozialstruktur. Ihr spezifischer Charakter ließ Archäologen wie Hauptmann (1993), Rollefson (2005) und Schmidt (2006) nach der Entstehung von Kultbauten während der Zeit des akeramischen Neolithikums fragen – aber diese Frage blieb bislang unbeantwortet. In den letzten zehn Jahren hat insbesondere die spektakuläre Entdeckung der monumentalen und kommunalen Strukturen in den akeramisch neolithischen Siedlungen des 10.–8. Jahrtausends v. Chr. in Nordsyrien, Jordanien und vor allem in der Südosttürkei diese Frage erneut aufgeworfen. Die Berichte der Ausgrabungen von Jerf el-Ahmar, Mureybet, Nevalı Çori, Göbekli Tepe, Aşıklı Höyük, Çayönü und ‘Ain Ghazal ermöglichen es uns, der Entwicklung allgemeiner Grundsätze bei der Errichtung von Kultstrukturen dieser frühen Siedlungen auf die Spur zu kommen. Einer der Hauptpfeiler der Dissertation ist daher die Sammlung aller relevanten Daten aus den publizierten Berichten in einem Katalog, der die Grundlage für die Beschreibung der Fundorte, ihrer Architektur und Funde bildet. Im Anschluss daran wird eine vergleichende Analyse zwischen den Sondergebäuden und den Wohnhäusern innerhalb einer Siedlung und zwischen den Sondergebäuden verschiedener Siedlungen durchgeführt. Ziel dieser Analysen ist es, zu Aussagen über eine mögliche sakrale oder profane Funktion zu kommen. Daher werden die in der Literatur eingeführten Bezeichnungen als Tempel oder Sondergebäude zwar verwendet, aber bis zur Auswertung und Neubeurteilung über den Status der Gebäude durch Kursivschrift gekennzeichnet.
de
dc.format.extent
IX, 202, 71 Seiten
dc.rights.uri
https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
dc.subject
Sondergebäude
de
dc.subject
Jerf el-Ahmar
fr
dc.subject
Tell Mureybet
en
dc.subject
Nevalı Çori
und
dc.subject.ddc
900 Geschichte und Geografie::930 Geschichte des Altertums (bis ca. 499), Archäologie::930 Geschichte des Altertums bis ca. 499, Archäologie
dc.title
„Sondergebäude“ in präkeramischen Siedlungen im westlichen Vorderasien (Anatolien, Syrien, Levante) und ihre funktionale Deutung
dc.contributor.gender
female
dc.contributor.firstReferee
Kühne, Hartmut
dc.contributor.furtherReferee
Bernbeck, Reinhard
dc.date.accepted
2016-12-16
dc.identifier.urn
urn:nbn:de:kobv:188-refubium-26689-3
refubium.affiliation
Geschichts- und Kulturwissenschaften
dcterms.accessRights.dnb
free
dcterms.accessRights.openaire
open access
dcterms.accessRights.proquest
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