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<title>Episteme in Bewegung - Beiträge zu einer transdisziplinären Wissensgeschichte (Harrassowitz-Verlag)</title>
<link>https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/26554</link>
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<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 15:16:25 GMT</pubDate>
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<title>Atalanta fugiens</title>
<link>https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/49183</link>
<description>Atalanta fugiens
Brandl, Simon
Michael Maiers Atalanta fugiens (1617/18) zählt ohne Frage zu den Werken, die unser Bild von ‚Alchemie‘ am meisten geprägt haben. Neben den Fugen und Emblemen, denen die Atalanta ihre Prominenz verdankt, bietet die textkritische Edition von Simon Brandl erstmals eine moderne Übersetzung der lateinischen Begleittexte (der sogenannten Discursus), jeweils versehen mit einem ausführlichen Kommentar. Dieser dient dem Nachweis von Quellen, dem Verständnis obskurer Textstellen sowie der Erläuterung des in der Atalanta verarbeiteten Wissens. Dieses Wissen ist im Wesentlichen ein chemisch-praktisches, wie es um 1600 in verschlüsselter Form durch althergebrachte Florilegien und Vers-Bild-Traktate tradiert wurde. Maier imitiert in der Atalanta den intransparenten Charakter dieser Bücher, indem er das verhandelte (al)chemische Wissen anhand einer Fülle von Allegorien auf den Gebieten von Mythologie, Historiographie, Medizin, Zoologie und Astronomie vermittelt. Hierbei nimmt die Mythologie insofern eine exponierte Stellung ein, als Maier in dieser prinzipiell nichts anderes erkennt als einen Kosmos von (al)chemischen Allegorien. Im Zentrum der chymia – so lautet Maiers Alchemie-Begriff – steht die Zeugung des Steins der Weisen, der Gesundheit und nie versiegenden Reichtum spendet. Indes dient die Atalanta erklärtermaßen nicht dem Erlernen der Laborpraxis, sondern dem ‚Genuss mit allen Sinnen‘ sowie, im Zuge der Allegorese der chymischen Geheimnisse, einer Schulung des Intellekts. Das didaktische Programm der Atalanta offenbart sich vor diesem Hintergrund als ein ‚ludus‘, in dem sich das kreative Spiel der Natur widerspiegelt.
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<pubDate>Wed, 01 Jan 2025 00:00:00 GMT</pubDate>
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<dc:date>2025-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Beyond the State Examinations</title>
<link>https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/43092</link>
<description>Beyond the State Examinations
Gehlmann, Martin; Glomb, Vladimír
Based on the assumption that every transfer of knowledge is, implicit or explicit, accompanied by an evaluation of its efficiency, the contributions of Beyond the State Examinations strive to explore various types of knowledge evaluation in premodern Korea. While most previous research in this area focused on the government service examination system, which served as the backbone of the civil and military structure of the Chosŏn state (1392–1910), the present volume explores new perspectives on both formal and informal modes of knowledge evaluation employed in Buddhist communities, literati gatherings, educational settings, military circles or among women. It shows that the male, elite-centered state examination system and its top-down hierarchy was only one, often critically questioned, type of knowledge assessment practices in Chosŏn society. A broader understanding of knowledge evaluation raises questions such as who assessed Buddhist enlightenment, how military prowess was measured, or why knowledge of literary allusions could not only bring success or failure in the state examinations, but was also a notable form of entertainment for its participants.
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<pubDate>Mon, 01 Jan 2024 00:00:00 GMT</pubDate>
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<title>Bilddaten in den Digitalen Geisteswissenschaften</title>
<link>https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/30367</link>
<description>Bilddaten in den Digitalen Geisteswissenschaften
Hastik, Canan; Hegel, Philipp
Digitale Bilder sind in Zeiten des Internets, der Mobiltelefonie und der sozialen Medien fest in der Lebenswelt zahlreicher Menschen verankert. Auch in den unterschiedlichen Geisteswissenschaften ist die Nutzung von digitalen Bildern als Forschungsmaterial an vielen Stellen zum Alltag geworden. In Bilddaten in den Digitalen Geisteswissenschaften wird mit einer Auswahl von Anwendungsfällen und Lösungsansätzen aus Informatik und Informationswissenschaft, Architektur- und Kunstgeschichte, Philologie und Medienwissenschaft eine Bandbreite der je nach Disziplin und Gegenstand variierenden Anforderungen dargestellt, wobei auch zunächst eher technisch anmutende Aspekte betrachtet werden.&#13;
In drei Abschnitten werden digitale Verfahren und ihre Anwendungen in einzelnen Teilgebieten der Geisteswissenschaften behandelt. Obwohl sich die einzelnen Beiträge in unterschiedlichem Maße auf informatische und geisteswissenschaftliche Interessen, Ansätze, Verfahren und Details konzentrieren, verweisen sie immer auch auf den jeweils anderen Aspekt, sodass sich die Fächer in diesen Darstellungen einander annähern. Bilder werden dabei nicht nur als Gegenstände von Wissen betrachtet, sondern sie werden in ihrer Relevanz für die Genese, die Repräsentation und die Dissemination von Wissen untersucht.
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<pubDate>Wed, 01 Jan 2020 00:00:00 GMT</pubDate>
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<dc:date>2020-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Boethius' Übersetzungsprojekt</title>
<link>https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/26629</link>
<description>Boethius' Übersetzungsprojekt
Vogel, Christian
Boethius fasst im 6. Jahrhundert den Plan, sämtliche Werke Aristoteles’ und Platons ins Lateinische zu übersetzen und mit Kommentaren zu versehen. Die Motivation für dieses Projekt liegt in seiner Einsicht in die bildungstheoretischen Grundlagen des Platonismus und des Aristotelismus begründet, die ihm auch als Maßstab für seine ethischen Erkenntnisse und sein pädagogisch orientiertes Schaffen dienen. Darüber hinaus liefert seine Sorge um die Anschlussfähigkeit dieser Bildungstradition an die gesellschaftlichen Bedingungen im lateinischsprachigen Raum seiner Zeit den entscheidenden Impuls. Ziel dieses Buches ist es, Boethius’ Übersetzungsprojekt in die verschiedenen Ebenen der mit diesem Projekt verbundenen Wissenstransfers aufzuschlüsseln und sowohl die Inhalte als auch die Bedingungen dieser Transfers aufzuzeigen. Die Übersetzungen im engeren Sinne sind hierbei nur ein Teil des Wissenstransfers. Denn mit Blick auf die Sorge um eine gelingende Vermittlung der Inhalte für die verschiedenen Niveaustufen seines Zielpublikums stellen die Kommentierungen und die Maßnahmen der didaktischen Vermittlung einen integralen Bestandteil seines Übersetzungsprojekts und damit weitere Wissenstransferebenen dar. Die Vorgehensweisen bei diesen verschiedenen Aspekten der Übersetzung wiederum finden ihre Grundlage in den sprachphilosophischen und seelentheoretischen Einsichten, die für Boethius’ Konzeption einer gelingenden Vermittlung verantwortlich sind. Die Theorie der Sprache, die Boethius in seiner Bearbeitung der aristotelischen Schrift Peri hermêneias (bzw. De interpretatione) ins Lateinische überträgt, bildet damit zugleich die Grundlage für die Praxis seiner Übertragung.
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<pubDate>Fri, 01 Jan 2016 00:00:00 GMT</pubDate>
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<dc:date>2016-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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