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<title>Working Paper der Unit Gesundheitswissenschaften und ihre Didaktik</title>
<link>https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/23921</link>
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<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 00:09:37 GMT</pubDate>
<dc:date>2026-04-29T00:09:37Z</dc:date>
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<title>Anregungen für die Forschung zur klinischen Kompetenzentwicklung in der Pflege und im Hebammenberuf - Ergebnisse einer Delphi-Studie</title>
<link>https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/24133</link>
<description>Anregungen für die Forschung zur klinischen Kompetenzentwicklung in der Pflege und im Hebammenberuf - Ergebnisse einer Delphi-Studie
Tegethoff, Dorothea; Bergjan, Manuela
Die klinische Kompetenzentwicklung rückt, beschleunigt durch die Akademisierung der Gesundheitsprofessionen und bevorstehende Ausbildungsreformen in Pflege und Hebammenwesen zunehmend in den Fokus des Interesses. Im europäischen Ausland gibt es bereits intensive Bemühungen um eine Systematisierung und wissenschaftliche Fundierung der klinischen Kompetenzentwicklung der Gesundheitsprofessionen. In Deutschland sind diesbezüglich weitgehende Forschungslücken anzunehmen. Ziel dieser Studie war es, anstehende Forschungsaufgaben zu beschreiben und eine Priorisierung anzustoßen, letztlich um Impulse für eine Aufnahme der Forschungsdesiderate in entsprechende Strategiepapiere zu liefern. In einer Delphi-Befragung mit einer qualitativen und zwei quantitativen Befragungsrunden wurden ExpertInnen für klinische Kompetenzentwicklung (Personen, die sich als WissenschaftlerInnen, Lehrende oder praktisch Anleitende mit klinischer Kompetenzentwicklung beschäftigen) zum Forschungsbedarf befragt. In der ersten Befragungsrunde wurden Vorschläge für mögliche Forschungsthemen oder -fragen gesammelt. Mittels inhaltsanalytischer Auswertung wurden aus den Vorschlägen 50 Befragungsitems entwickelt, die den Teilnehmenden in der zweiten und dritten Befragungsrunde in einer Online-Befragung zur Bewertung ihrer Bedeutung vorgelegt wurden. Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass die Teilnehmenden es als besonders wichtig bewerten, begriffliche Klärungen vorzunehmen. Auch die Bestimmung der relevanten Kompetenzen wurde als grundlegendes Forschungsdesiderat eingeordnet. Weitere bedeutsame Themen für die Forschung waren für die Teilnehmenden die Aufgaben der praktisch anleitenden Akteure und deren Qualifizierung. In gleichem Maße wurde die Entwicklung personaler Kompetenz der Lernenden und die Untersuchung von Lernformen mit hoher Selbstverantwortung der Lernenden als wichtige Themen für die Forschung benannt. Widersprüchliche Ergebnisse gab es zum Thema interprofessionelles Lernen und zur Rolle der PatientInnen und ihrer Angehörigen. Koordinierte Anstrengungen sind vonnöten, um den Bedarf an Forschung hinsichtlich der klinischen Kompetenzentwicklung zukünftig zu decken.
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<pubDate>Thu, 01 Jan 2015 00:00:00 GMT</pubDate>
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<dc:date>2015-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Biomedizinische Analytik in der Gesundheitsversorgung</title>
<link>https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/24132</link>
<description>Biomedizinische Analytik in der Gesundheitsversorgung
Homberg, Angelika
Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Entwicklungen im Gesundheitswesen und der sich verändernden Anforderungen an die beruflichen Qualifikationen wird der Vergleich des Arbeitshandelns Medizinisch-technischer Laboratoriumsassistenten (MTLA) in Deutschland und Biomedizinischer Analytiker (BMA) in der Schweiz aus subjektorientierter Perspektive vorgenommen. Der Fokus ist auf die Zusammenhänge zwischen Veränderungen von gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen und deren Auswirkungen auf die berufliche Identität gerichtet. Für die empirische Untersuchung wurden zehn Interviews mit Berufsmigranten geführt. Mittels problemzentrierter Interviews wurden offene Fragen zu den Themen: Anpassungsleistungen, Handlungsspielraum, Berufszufriedenheit, Bewertung der Zukunftschancen und gesellschaftliche Akzeptanz gestellt. Den Prinzipien der Grounded Theory folgend wurde den Befragten die Möglichkeit eingeräumt, möglichst eigenständig ihr eigenes Relevanzsystem zu entfalten. Die Interpretation der Daten erfolgte unter Einbeziehung des situativen Kontextes und ordnet sich forschungstheoretisch in den Diskurs der subjektorientierten Arbeits- und Berufssoziologie ein. Als Vergleichsbasis dienen die Berufsform und die Tätigkeitsbereiche, die sich in beiden Ländern nicht unterscheiden. Durch die hochgradige Spezialisierung und die begrenzten Arbeitsmöglichkeiten entsteht ein berufsstruktureller Engpass und es gelingt nicht, die Zahl der ausgebildeten MTLA/BMA dem Bedarf auf dem Arbeitsmarkt anzupassen. In der Schweiz wird von einem Fachkräftemangel ausgegangen. Die Akademisierung der Ausbildung führt zu einem Attraktivitätsverlust, da die Zugangsvoraussetzungen erschwert, der Berufsstatus aber nicht verbessert wurden. Die Folgen sind eine sinkende Ausbildungszahl und eine hohe Fluktuation auf dem Arbeitsmarkt, die derzeit schon die Berufszufriedenheit des Einzelnen beeinträchtigen. In Deutschland wurden im Rahmen der Automatisierung massive Einsparungen im personellen Bereich vorgenommen. Dies führt zu Schwierigkeiten, an der sogenannten zweiten Schwelle einen Arbeitsplatz zu finden. Dadurch kommt es zum innerberuflichen Konkurrenzdruck, der das Arbeitsklima massiv beeinträchtigt, und zu einer Arbeitsverdichtung, welche zusätzlich den Leistungsdruck erhöht und das Tätigkeitsspektrum unter dem Aspekt der Effizienz reduziert. Den MTLA gelingt es nicht, den durch die Ausbildung eingeräumten Handlungsspielraum einzunehmen und ihre subjektiven Fähigkeiten in den Arbeitsprozess einzubringen. Die unterschiedlichen Erklärungsmuster, die zur Interpretation des berufsbiografischen Verlaufs und der erlebten Widersprüche herangezogen werden, und die dargelegten Zusammenhänge zwischen Arbeitsmarkt, Akademisierung, Arbeitsverdichtung und beruflicher Identität können zum besseren Verständnis der beruflichen Situation von MTLA in Deutschland und BMA in der Schweiz beitragen.
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<pubDate>Wed, 01 Jan 2014 00:00:00 GMT</pubDate>
<guid isPermaLink="false">https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/24132</guid>
<dc:date>2014-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Gesund Aufwachsen - Sichtweisen und Bedürfnisse von Eltern 2- bis 6-jähriger Kinder in Charlottenburg-Nord</title>
<link>https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/25544</link>
<description>Gesund Aufwachsen - Sichtweisen und Bedürfnisse von Eltern 2- bis 6-jähriger Kinder in Charlottenburg-Nord
Sieland, Julia; Schuchardt, Heike; Näher, Gwendolyn; Dilßner-Nweke, Heike; Wulff, Ines
Als universitäre Fachrichtung wurde Public Health in Deutschland Ende der neunziger Jahre federführend durch die Deutsche Gesellschaft für Public Health e. V. etabliert und ist damit gegenwärtig noch immer eine vergleichsweise „junge“ akademische Qualifikation im dreistufigen Studiensystem aus Bachelor, Master und Promotion. Auf der Grundlage einer Berufsausbildung in den ausgewählten Gesundheitsfachberufen Altenpflege, Diätassistenz, Ergotherapie, Gesundheits- und (Kinder)Krankenpflege, Entbindungspflege, Logopädie, Rettungsdienst, Orthoptik und Physiotherapie (Charité-Universitätsmedizin Berlin (CUB) 2018) zielt der im Jahr 2011 an der Charité – Universitätsmedizin Berlin erstmals angebotene Bachelorstudiengang Gesundheitswissenschaften auf den Erwerb breit angelegter fachwissenschaftlicher und methodischer Kompetenzen zur Übernahme von qualifizierten Fachfunktionen in unterschiedlichen gesundheitswissenschaftlichen Handlungsfeldern. Der Studienabschluss bahnt Wege in verschiedene gesundheitswissenschaftliche Tätigkeitsbereiche auf mittlerer Handlungs-, Entscheidungs- und Verantwortungsebene (CUB 2017). Zu den zukünftigen Aufgaben der Absolvent*innen zählen beispielsweise die multidisziplinäre Planung, Entwicklung und Umsetzung von gesundheitsrelevanten populationsbezogenen Initiativen und Programmen in der Gesundheitsverwaltung, in Versicherungen, Behörden und Gesundheitseinrichtungen, der gesundheitsbezogenen Öffentlichkeits- und außerschulischen Bildungsarbeit, der Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention oder auch die Mitwirkung an Aktivitäten der angewandten Gesundheitsforschung. Vor dem Hintergrund der Erschließung neuer Berufsfelder und der stetigen Entwicklung neuer Aufgabenbereiche für Bachelorabsolventinnen und -absolventen der Gesundheitswissenschaften spielt das Modul B18 „Spezielle Themen der Gesundheitswissenschaften“ eine bedeutende Rolle. Ziel dieses Moduls ist die projektförmige und praxisnahe Bearbeitung wechselnder gesundheitswissenschaftlicher Frage- und Problemstellungen. Besonderes Augenmerk wird auf die Heranziehung multidisziplinärer Sichtweisen bei der Problembearbeitung gelegt, wobei die unterschiedlichen beruflichen Erfahrungen der Studierenden und die im Studium erworbenen Kompetenzen einen wichtigen Beitrag für konstruktive Diskussionen innerhalb der Seminare leisten. Die Studierenden haben die Wahl zwischen wechselnden Themen der Gesundheitswissenschaften. Im Wintersemester 2018/19 wurden Seminare zu den Themenschwerpunkten ...
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<pubDate>Tue, 01 Jan 2019 00:00:00 GMT</pubDate>
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<dc:date>2019-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>"In unserer kleinen Haus-ITS" Sicherheitsdimensionen in der Hilfsmittelversorgung häuslich beatmeter Kinder aus der Perspektive der Eltern</title>
<link>https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/35595</link>
<description>"In unserer kleinen Haus-ITS" Sicherheitsdimensionen in der Hilfsmittelversorgung häuslich beatmeter Kinder aus der Perspektive der Eltern
Lehmann, Yvonne; Sciortino, Dajana
Hintergrund: Die Versorgung von invasiv und nichtinvasiv langzeitbeatmeten Kindern und Jugendlichen findet überwiegend im häuslichen Umfeld und dabei unter maßgeblicher Beteiligung der Eltern statt. Fragen der Patientensicherheit wurden in diesem Kontext bislang kaum erforscht. Dies gilt auch mit Blick auf patientensicherheitsrelevante Aspekte der beatmungsspezifischen Hilfsmittelversorgung.&#13;
&#13;
In dem vom Innovationsfondausschuss des G-BA geförderten Versorgungsforschungsprojekt „Sicherheitsdimensionen in der Hilfsmittelversorgung häuslich beatmeter Patient*innen“ (SAVENT) wurde in einer qualitativ-explorativen Teiluntersuchung gefragt, wie Eltern häuslich beatmeter Kinder die Versorgung mit beatmungsspezifischen Hilfsmitteln erleben. Dabei interessierte insbesondere, welche spezifischen Informations-, Beratungs-, Anleitungs- und Schulungsbedarfe sie haben und wie diese von den Hilfsmittelleistungserbringern sowie von weiteren Gesundheitsdienstleister*innen (z. B. Ärzt*innen, Pflegende sowie Mitarbeiter*innen von Krankenkassen und Medizinischem Dienst) beantwortet werden. Damit verbunden sollte aus der Elternperspektive eruiert werden, welche Anforderungen im Prozess der Hilfsmittelversorgung – insbesondere dabei auch mit Blick auf edukative und sicherheitsbezogene Aspekte – erkennbar und welche Verbesserungsbedarfe dahingehend zu benennen sind.&#13;
&#13;
Methodisches Vorgehen: Zwischen Mai und September 2021 wurden dazu 12 problemzentrierte Interviews mit Eltern beatmeter Kinder (9 Mütter, 1 Vater, 2 Elternpaare) geführt, in Basistranskripte überführt und qualitativ inhaltsanalytisch ausgewertet.&#13;
&#13;
Ergebnisse: Deutlich wird, dass mit der Verortung der technik- und pflegeintensiven Versorgung beatmeter Kinder im häuslichen Umfeld eine erhebliche Übertragung von Verantwortung auf die Eltern als Laien stattfindet. Sie übernehmen vielfältige – meist über die Tätigkeiten der Pflegenden ambulanter Dienste hinausgehende – Aufgaben. Dazu gehören auch die Anwendung zahlreicher Hilfsmittel und die Koordination der (Hilfsmittel-)Versorgung. Dabei scheinen sie von den Gesundheitsdienstleister*innen aber kaum als Teil des Versorgungsteams wahrgenommen und einbezogen zu werden. &#13;
&#13;
Aus Elternsicht werden die verwendeten beatmungsspezifischen Geräte und ihre Alarmfunktionen überwiegend für zuverlässig befunden. Bei näherer Betrachtung ergibt sich ein differenzierteres Bild. So zeigen sich Verbesserungsbedarfe in Details der technischen Eigenschaften, des Designs und der Bedienungsfreundlichkeit der Hilfsmittel. Hinzu kommen etwa Probleme in der kompetenten Anwendung der Geräte und des Zubehörs durch die Eltern und auch durch die Pflegenden der ambulanten Dienste. Da edukative Aufgaben vielfach vernachlässigt werden, sehen sich die Eltern häufig gefordert, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten selbst zu erweitern.&#13;
&#13;
Als besonders sicherheitsrelevant haben sich Defizite in der sektorenübergreifenden Versorgungsorganisation und Kooperation herausgestellt. Diese stehen zugleich in engem Zusammenhang mit Verbesserungsnotwendigkeiten bezüglich der Hilfsmittelbezogenen Bedarfsermittlung, der Auswahl und der Verordnungs- sowie Genehmigungsprozesse. &#13;
&#13;
Insgesamt bleiben zahlreiche Unsicherheiten und Risiken in der häuslichen Versorgung – auch, aber nicht nur in Bezug auf Hilfsmittel – bestehen. Sie führen zu vermeidbaren Ängsten sowie zu sicherheitsgefährdenden Situationen.&#13;
&#13;
Diskussion: Die Beschreibungen der Eltern verdeutlichen, dass sie vielfach die tragende Säule in der technik- und pflegeintensiven Gesundheitsversorgung in häuslichen Settings sind. Ohne sie wäre die Aufrechterhaltung einer sicheren Versorgung (einschließlich der mit Hilfsmitteln) häufig nicht gewähr-&#13;
leistet. Um die Eltern zu befähigen, diese – an anderer Stelle vertiefend zu diskutierende – Rolle kompetent ausüben zu können und die Sicherheit der häuslich beatmeten Kinder zu gewährleisten, bedarf es unter anderem der Entwicklung und Umsetzung nutzerzentrierter und zugleich partizipativ angelegter Edukationsangebote. Um diese Angebote adäquat unterbreiten zu können, muss zudem die Qualifizierung der an der (Hilfsmittel-)Versorgung beteiligten Akteur*innen des Gesundheitswesens verbessert werden.&#13;
&#13;
Die in diesem Working Paper dokumentierten Erkenntnisse werden in einem nächsten Arbeitsschritt mit den Erkenntnissen aus den weiteren Teiluntersuchungen des SAVENT-Projekts zusammengeführt. Auf dieser Basis werden dann abschließend forschungsgestützte Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Hilfsmittelversorgung häuslich beatmeter Patient*innen abgeleitet.
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<pubDate>Sat, 01 Jan 2022 00:00:00 GMT</pubDate>
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<dc:date>2022-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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