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<title>Genealogie und Migrationsmythen im antiken Mittelmeerraum und auf der Arabischen Halbinsel</title>
<link>https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/22292</link>
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<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 03:18:31 GMT</pubDate>
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<title>Amazonen als Einwanderer</title>
<link>https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/22424</link>
<description>Amazonen als Einwanderer
Langner, Martin
In dem Beitrag werden zwei ältere, bislang unentdeckte Mythenversionen rekonstruiert, die die “barbarischen” Amazonen als Einwanderinnen, Ahnfrauen und Gründungsheroinen in positiver Konnotation vorführen. Im Zentrum steht zum einen die am Ende des 6. Jahrhundert v. Chr. beliebte Erzählung von Theseus und Antiope, die mit alten Kultmalen in Athen in Verbindung gebracht werden kann. Zum anderen sind Ergebnisse neuerer Grabungen im Artemisheiligtum von Ephesos zu nennen, wo Befunde früharchaischer Zeit (7. Jahrhundert v. Chr.) ebenfalls Anlass für die Entstehung einer älteren Gründungslegende geliefert haben könnten.&#13;
&#13;
Ihre Funktion als identitätsstiftende Migrationsmythen wurde im 5. Jahrhundert v. Chr. unter Einfluss der Perserkriege und der daraus resultierenden hegemonialen Interessen Athens aufgegeben und von der Griechen-Barbaren-Dualität überlagert. Dies gelang deshalb so gut, weil die alten Raumbezüge nun nicht mehr präsent waren.
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<pubDate>Wed, 01 Jan 2014 00:00:00 GMT</pubDate>
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<title>Elissas lange Reise</title>
<link>https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/22426</link>
<description>Elissas lange Reise
Sommer, Michael
Phönizische Städtegründungen im westlichen Mittelmeer kennen normalerweise keine Gründungssagen – die große Ausnahme ist Karthago, und für die punische Metropole sind gleich drei Varianten des Mythos überliefert. Am bekanntesten ist die Geschichte um die tyrische Prinzessin Dido (Elissa), die, von ihrem tyrannischen Bruder Pygmalion verfolgt, an die Küste Nordafrikas flieht. Die Legende ist ein prototypischer Wanderungsmythos, der das klassische Repertoire an Motiven – Seefahrt, Fremdheit, Interkulturalität – in sich einschließt. Der Aufsatz untersucht, welche Rolle Wissenstransfer, Raumbezüge und Genealogien in dem Mythos spielen, dessen Ursprünge sich im Dunkel der Geschichte verlieren.
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<pubDate>Wed, 01 Jan 2014 00:00:00 GMT</pubDate>
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<title>Genealogie und Migrationsmythen im antiken Mittelmeerraum und auf der&#13;
Arabischen Halbinsel</title>
<link>https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/22371</link>
<description>Genealogie und Migrationsmythen im antiken Mittelmeerraum und auf der&#13;
Arabischen Halbinsel
Renger, Almuth-Barbara; Toral-Niehoff, Isabel
Genealogien sind in Kulturen des antiken Mittelmeerraums und der Arabischen&#13;
Halbinsel weit verbreitet. Sie dienen dazu, durch Bezüge zwischen einzelnen&#13;
Menschen und Gruppen sowie zwischen Mensch und Gottheiten Kontinuität und&#13;
Dauer herzustellen. Unter diachron-historisierender Rückbindung in vertikalen&#13;
Geschlechterfolgen werden soziale Wirklichkeiten konstruiert, die Ordnung,&#13;
Stabilität und Beständigkeit suggerieren. Brüche und Diskontinuitäten werden&#13;
harmonisiert, Fortdauer und Verstetigung garantiert und so religiöse,&#13;
politische und ethnische Ansprüche und Vorrechte legitimiert. Diese Funktion&#13;
teilen die Genealogien mit Mythen von der Herkunft und den Wanderungen einer&#13;
fiktiven oder realen Person, eines Geschlechts oder einer Ethnie. Die&#13;
interdisziplinäre Betrachtung von Genealogie und Migrationsmythen stellt ein&#13;
Desiderat dar, dem der vorliegende Band mit Beiträgen aus&#13;
Religionswissenschaft und Theologie, Biblischer und Klassischer Archäologie,&#13;
Alter Geschichte, Gräzistik und Latinistik, Ägyptologie und Arabistik anhand&#13;
exemplarischer Einzelstudien nachkommt.
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<pubDate>Wed, 01 Jan 2014 00:00:00 GMT</pubDate>
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<title>Genealogie und Migrationsmythen im antiken Mittelmeerraum und auf der Arabischen Halbinsel: Einleitung</title>
<link>https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/22419</link>
<description>Genealogie und Migrationsmythen im antiken Mittelmeerraum und auf der Arabischen Halbinsel: Einleitung
Renger, Almut-Barbara; Toral-Niehoff, Isabel
Genealogien sind in Kulturen des antiken Mittelmeerraums und der Arabischen Halbinsel weit verbreitet. Sie dienen dazu, durch Bezüge zwischen einzelnen Menschen und Gruppen sowie zwischen Mensch und Gottheiten Kontinuität und Dauer herzustellen. Unter diachron-historisierender Rückbindung in vertikalen Geschlechterfolgen werden soziale Wirklichkeiten konstruiert, die Ordnung, Stabilität und Beständigkeit suggerieren. Brüche und Diskontinuitäten werden harmonisiert, Fortdauer und Verstetigung garantiert und so religiöse, politische und ethnische Ansprüche und Vorrechte legitimiert. Viele dieser Funktionen teilen die Genealogien mit Mythen von der Herkunft und den Wanderungen einer fiktiven oder realen Person, eines Geschlechts oder einer Ethnie. Die interdisziplinäre Betrachtung von Genealogie und Migrationsmythen stellt ein Desiderat dar, dem der&#13;
vorliegende Band mit Beiträgen aus Religionswissenschaft und Theologie, Biblischer und Klassischer Archäologie, Alter Geschichte, Gräzistik und Latinistik, Ägyptologie und Arabistik anhand exemplarischer Einzelstudien nachkommt.
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<pubDate>Wed, 01 Jan 2014 00:00:00 GMT</pubDate>
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<dc:date>2014-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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