<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" version="2.0">
<channel>
<title>Raum, Gabe und Erinnerung: Weihgaben und Heiligtümer in prähistorischen und antiken Gesellschaften</title>
<link>https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/22278</link>
<description/>
<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 06:46:33 GMT</pubDate>
<dc:date>2026-04-29T06:46:33Z</dc:date>
<item>
<title>Anathem und Gesellschaft</title>
<link>https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/22620</link>
<description>Anathem und Gesellschaft
Kyrieleis, Helmut
In diesem Artikel wird das Votivwesen der antiken griechischen Gesellschaft näher beleuchtet. Der Fokus liegt auf der sinnstiftenden und status-regulierenden Funktion von Votiven in griechischen Heiligtümern. Neben ihrer Funktion als Kultstätten waren die griechischen Heiligtümer immer auch Orte mit gemeinschaftsbildender, politischer Funktion. Anhand der Dreifüße als Traditionsform des Weihegeschenkes wird der statusbildende Charakter dieser Institution herausgestellt. Dienten die kostbaren Gefäße im homerischen Austausch als Ehrengeschenke unter den Mitgliedern der sozialen Oberschicht, blieben sie bis ins 7. Jahrhundert das Darstellungsmedium individueller Spendefreudigkeit in den Heiligtümern. In diesem Kontext des Gabentausches zwischen Menschen und Göttern werden Weihungen fremder Herrscher in griechischen Heiligtümern verständlich.
</description>
<pubDate>Fri, 01 Jan 2016 00:00:00 GMT</pubDate>
<guid isPermaLink="false">https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/22620</guid>
<dc:date>2016-01-01T00:00:00Z</dc:date>
</item>
<item>
<title>Dinge zwischen Menschen und Göttern. Zu Deutungsansätzen für Dedikationspraktiken in frühen griechischen Heiligtümern</title>
<link>https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/22622</link>
<description>Dinge zwischen Menschen und Göttern. Zu Deutungsansätzen für Dedikationspraktiken in frühen griechischen Heiligtümern
Bocher, Susanne
Interaktionen zwischen Mensch und Gottheit sind durch abstrakte und materielle Elemente performativer Akte geprägt. Während die abstrakten Elemente ohne schriftliche Fixierung der Vergessenheit anheimfallen, können materielle Überreste ritueller Handlungen im archäologischen Kontext unter Umständen die Zeiten überdauern. Auch in der Kultausübung im antiken Griechenland finden sich beide Elemente wieder. Anhand der historischen und archäologischen Quellenlage werden im Folgenden einige Zusammenhänge zwischen Dedikant, Weihgabe und Gottheit veranschaulicht bzw. rekonstruiert. Dabei werden verschiedene Thesen und Überlegungen zum ‚Gabentausch‘ bzw. der ‚Opfergabe‘ thematisiert. Als Bezugspunkt dient das Heiligtum von Olympia in Westgriechenland mit seinen qualitativ und quantitativ herausragenden Weihgabenfunden. Die Fundgruppe der Stirnbänder aus Bronzeblech wird hierfür exemplarisch für die Behandlung von Votiven im Rahmen ritueller Handlungen untersucht.
</description>
<pubDate>Fri, 01 Jan 2016 00:00:00 GMT</pubDate>
<guid isPermaLink="false">https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/22622</guid>
<dc:date>2016-01-01T00:00:00Z</dc:date>
</item>
<item>
<title>Gabe und Erinnerung – Heiligtum und Opfer</title>
<link>https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/22619</link>
<description>Gabe und Erinnerung – Heiligtum und Opfer
Hansen, Svend
In diesem Beitrag werden die Konzepte des Gabentauschs und des kollektiven Gedächtnisses für das Verständnis von Weihgaben und Votivdeponierungen diskutiert. Geben und Nehmen im Heiligtum war eingebettet in das Geben und Nehmen der Gesellschaft. Im Tausch zwischen Menschen und Göttern sind weder der Votant noch die Gottheit gänzlich frei, sondern haben sich an die Normen des Verfahrens zu halten. Die Teilnahme an diesem System präformierte zwangsläufig die Ausbildung des individuellen und des kollektiven Gedächtnisses der Votanten im Sinne einer Erfolgsgeschichte. Weihgaben waren daher ein flexibles und ungemein vielseitiges Medium der Kommunikation mit den Göttern, in dem nahezu alle Facetten der Gesellschaft abgebildet werden konnten.
</description>
<pubDate>Fri, 01 Jan 2016 00:00:00 GMT</pubDate>
<guid isPermaLink="false">https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/22619</guid>
<dc:date>2016-01-01T00:00:00Z</dc:date>
</item>
<item>
<title>Grundzüge der traditionellen ländlichen Siedlungstopographie</title>
<link>https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/22589</link>
<description>Grundzüge der traditionellen ländlichen Siedlungstopographie
Müller, Klaus E.
Die sesshafte Lebensweise bedingte eine Reihe von weithin einheitlich strukturierten Verhaltens- und Vorstellungsformen. Dies betrifft auch Zugriff und Strukturierung des Raumes durch die Menschen. In diesem Beitrag werden anhand einer Vielzahl von ethnographischen und historischen Beispielen rekurrierende Elemente dieser Raumgestaltung aufgezeigt. Symbolisches und räumliches Zentrum der traditionellen Siedlungstopographie ist die Agora, um die sich der dörfliche Raum mit seinen verschiedenen Symbol- und Aktivitätszonen konzentrisch anordnet. Außerhalb des durch Grenzmarkierungen abgeschirmten eigentlichen Siedlungsbereiches befindet sich eine periphere Zone, Aufenthalt für sozial Randständige, wiederum weiter entfernt ordnet sich der Naturraum an, in dem sich die räumlichen Beziehungen des dörflichen Raumes spiegeln. Insgesamt bildet sich so ein nostrozentrisches, topographisches System der jeweiligen Gemeinschaft heraus.
</description>
<pubDate>Fri, 01 Jan 2016 00:00:00 GMT</pubDate>
<guid isPermaLink="false">https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/22589</guid>
<dc:date>2016-01-01T00:00:00Z</dc:date>
</item>
</channel>
</rss>
