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<title>FFU-report Jahrgang 2013</title>
<link>https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/18766</link>
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<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 11:49:44 GMT</pubDate>
<dc:date>2026-04-29T11:49:44Z</dc:date>
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<title>Akzeleratoren der Diffusion klimafreundlicher Technik: Horizontale und&#13;
vertikale Verstärker im Mehrebenensystem</title>
<link>https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/20094</link>
<description>Akzeleratoren der Diffusion klimafreundlicher Technik: Horizontale und&#13;
vertikale Verstärker im Mehrebenensystem
Jänicke, Martin
Vor dem Hintergrund der hohen Dynamik des Klimawandels untersucht der Beitrag&#13;
die Möglichkeiten einer beschleunigten Diffusion klimafreundlicher Technik.&#13;
Bei einer Klimapolitik, die auch industriepolitisch angelegt ist, lassen sich&#13;
solche „Akzeleratoren“ beobachten. Dabei werden folgende Verstärkungsfaktoren&#13;
behandelt: (a) die interaktive Innovationsdy-namik mit Rückkopplungseffekten,&#13;
die eine ambitionierte Klimapolitik auslösen kann („mutually reinforcing&#13;
cycles“), (b) der Mechanismus des nationalen Lead-Marktes mit glo-baler&#13;
Diffusionswirkung, (c) die von Pionierländern ausgehende Diffusion&#13;
technologie-basierter politischer Fördermaßnahmen („lesson-drawing“) und (d)&#13;
die vertikal induzierte horizontale Innovationsdynamik im politischen&#13;
Mehrebenensystem speziell auf der subnati-onalen Ebene. Allen Mechanismen ist&#13;
gemeinsam, dass sie erstens von einem Wechselspiel zwischen Politik und&#13;
Technik bestimmt sind, dass sie zweitens eine Mobilisierung ökonomi-scher&#13;
Interessen für die Klimapolitik bewirken und dies drittens auf allen Ebenen&#13;
der glo-balen Politik möglich ist (multi-level governance). Der explorative&#13;
Beitrag bestätigt die Po-tenziale eines „polyzentrischen Ansatzes“ der&#13;
Klimapolitik im Sinne Ostroms.
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<pubDate>Tue, 01 Jan 2013 00:00:00 GMT</pubDate>
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<dc:date>2013-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Eckpunkte eines ökologisch tragfähigen Wohlfahrtskonzepts als Grundlage für&#13;
umweltpolitische Innovations- und Transformationsprozesse</title>
<link>https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/20015</link>
<description>Eckpunkte eines ökologisch tragfähigen Wohlfahrtskonzepts als Grundlage für&#13;
umweltpolitische Innovations- und Transformationsprozesse
Meyer, Bernd; Ahlert, Gerd; Diefenbacher, Hans; Zieschank, Roland
Der Report gibt eine kurze Übersicht zu den Ergebnissen eines umfangreichen&#13;
Forschungsprojektes zur Ausarbeitung von Eckpunkten eines ökologischen&#13;
Wohlfahrtsmodells. Er gründet sich auf die Erkenntnis, dass das vorherrschende&#13;
marktwirtschaftliche Modell mit seiner spezifischen Wertschöpfungs- und&#13;
Wachstumslogik nicht in der Lage ist, die sich abzeichnende Entwertung und&#13;
Vernichtung des Naturkapitals abzuwenden. In der Folge werden auch die soziale&#13;
Grundlagen von Gesellschaften gefährdet: durch unmittelbare physische&#13;
Gefährdungen und Risiken, durch im nationalen wie im internationalen Maßstab&#13;
ungleiche Betroffenheiten und durch steigende Ausgaben für Kompensations- und&#13;
Reparatur-maßnahmen. Auf internationaler Ebene ist – wenn auch in Wellen –&#13;
eine Intensivierung sowohl der Diskussion über die Messung von Wachstum und&#13;
Fortschritt als auch zum vorherrschenden Wachstums- und Wohlstandsmodell&#13;
festzustellen. In den letzten Jahren hat die kritische Betrachtung des&#13;
Bruttoinlandsprodukts als Wohlfahrtsmaß die Formulierung einer Fülle von neuen&#13;
Wohlfahrtskonzepten befördert, die häufig dem Leitbild der nachhaltigen&#13;
Entwicklung verpflichtet sind. Unter Etiketten wie „Green Growth“, „Zero&#13;
Growth“ und auch „Degrowth“ werden darüber hinaus vielfältige Strategien und&#13;
konkrete Handlungsempfehlungen diskutiert.Im Auftrag des Ministeriums für&#13;
Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit haben die Gesellschaft für&#13;
Wirtschaftliche Strukturforschung, das Forschungszentrum für Umweltpolitik und&#13;
die Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft mit Unterstützung&#13;
von Prof. Nutzinger hierzu 2013 zwei Teilstudien vorgelegt. Die erste&#13;
Teilstudie beinhaltet dabei einen doppelten Arbeitsschwerpunkt. Zum einen&#13;
erfolgte eine umfangreiche Bestandsaufnahme und Auswertung von nationalen und&#13;
internationalen Wohlstands- bzw. Wohlfahrtskonzepten, diese reichen von der&#13;
Europa 2020-Strategie über UNEP-Green Economy-Studien bis hin zu kulturell&#13;
sehr unterschiedlichen Ansätzen wie dem lateinamerikanischen „Buen vivir“.&#13;
Charakteristisch für die mehr als 30 analysierten Beiträge ist, dass sie&#13;
inhaltlich über die traditionellen Wachstumskonzepte hinausreichen, die auf&#13;
EU-Ebene und in der Mehrzahl aller Konjunkturprogramme seit der Finanz- und&#13;
Wirtschaftskrise 2007/2008 erkennbar sind. Jedoch bestehen auch hier noch&#13;
große Defizite, etwa bei der Formulierung ökologischer Ziele, und meist fehlt&#13;
es auch an geeigneten Monitoringansätzen und Indikatoren zur Bilanzierung von&#13;
gesellschaftlicher Wohlfahrt in einem übergreifenden Sinne. Der zweite&#13;
Arbeitsschwerpunkt konzentriert sich auf ein konzeptionell erweitertes Modell&#13;
der volkswirtschaftlichen Aktivitäten, welches die Umwelt mittels physischen&#13;
und monetären Kenngrößen besser zu integrieren sucht. Diesem „positiven&#13;
Grundmodell“ wird ein „normativ-politisches“ Modell zur Seite gestellt, das&#13;
neben der ökologischen Dimension auch die politische Handlungsebene&#13;
einbezieht. Es fordert ein eindeutiges Primat der ökologischen Ziele gegenüber&#13;
dem Wachstumsziel auf der Basis der BIP-Messung. Dies muss nicht zwangsläufig&#13;
eine wachstumskritische Grundannahme bedeuten. Vielmehr kann es um die&#13;
Eröffnung von Chancen für ein selektiveres und innovativeres Wachstum gehen,&#13;
um Ressourceneffizienzsteigerungen und generell die Sicherung gesamt-&#13;
gesellschaftlicher Wohlfahrt, die somit gerade nicht den Abbau von&#13;
Naturkapital und soziale Erosion in Kauf nimmt, um quantitatives&#13;
Wirtschaftswachstum zu befördern.
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<pubDate>Tue, 01 Jan 2013 00:00:00 GMT</pubDate>
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<title>Energiearmut definieren, identifizieren und bekämpfen - Eine Herausforderung&#13;
der sozialverträglichen Gestaltung der Energiewende</title>
<link>https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/20098</link>
<description>Energiearmut definieren, identifizieren und bekämpfen - Eine Herausforderung&#13;
der sozialverträglichen Gestaltung der Energiewende
Tews, Kerstin
Die Diskussion um die deutsche Energiewende ist derzeit dominiert durch eine&#13;
Debatte um die Tragbarkeit der Kosten. „Energiearmut“ wird dabei von&#13;
verschiedensten Akteuren als Schlagwort in den Diskurs eingebracht. Aber weder&#13;
existiert in Deutschland eine konsensuale Begriffsdefinition, noch gibt es&#13;
einen politischen Konsens darüber, ob es einer solchen überhaupt bedarf. Ziel&#13;
dieser Studie ist es, einen Beitrag zur Versachlichung der Diskussion zu&#13;
leisten und „Energiearmut“ von einem politischen Kampfbegriff in eine&#13;
handlungsleitende Definition zu transformieren, die Ansatzpunkte für eine&#13;
verteilungsgerechtere Politik der Energie-wende offenbart. In einem ersten&#13;
Abschnitt setzt sich die Studie mit der aktuellen deutschen Debatte um das&#13;
Thema „Energiearmut“ auseinander und konfrontiert diese mit der weiter&#13;
fortgeschrittenen britischen Diskussion und politischen Strategie zur&#13;
Bekämpfung von „fuel poverty“. Aus dieser Auseinandersetzung werden Schlüsse&#13;
für eine adäquate Problemdefinition in Deutschland gezogen und&#13;
problemspezifische Lösungsansätze identifiziert. „Energiearmut“ wird in diesem&#13;
Papier als ein strukturelles Problem einkommensschwacher Haushalte definiert,&#13;
einen notwendigen Bedarf an Energiedienstleistungen nur zu überproportional&#13;
hohen Kosten oder nur unzureichend decken zu können. Geringe Einkommen und&#13;
hohe Energiepreise werden dabei als konstituierende Faktoren, mangelnde&#13;
Energieeffizienz von Wohngebäuden und energieverbrauchenden Geräten dagegen&#13;
als wichtigste strukturelle Ursache definiert. Wie groß dieses spezifische&#13;
Problem in Deutschland ist, stellt eine empirische Frage dar, für die es&#13;
bisher keine ausreichende Datengrundlage gibt. Anhand der Problemdefinition&#13;
werden in einem nächsten Abschnitt das in Deutschland bereits vorhandene&#13;
Maßnahmenportfolio sowie das von Experten vorgeschlagene Instrumentarium einer&#13;
kritischen Analyse und Bewertung unterzogen: 1) Zunächst wird das&#13;
sozialpolitische Maßnahmenportfolio – insbesondere die sozialhilfe-rechtliche&#13;
Festlegung der Regelbedarfe für die Haushaltsenergiepauschalen - auf den&#13;
Prüfstand gestellt. Anhand empirischer Daten und eigener Berechnungen kann&#13;
gezeigt werden, dass die staatlichen Transferleistungen für Haushaltsenergie&#13;
tendenziell eine Unterdeckung des tatsächlichen Energiebedarfs darstellen,&#13;
welcher einkommensschwache Haushalte nicht durch eine Umschichtung ihrer&#13;
sonstigen Konsumausgaben entgegenwirken können. 2) Des Weiteren werden die in&#13;
der Diskussion um die Kosten der Energiewende prominent vertretenen Vorschläge&#13;
einer sozialverträglichen Gestaltung der Strompreise einer Analyse unterzogen.&#13;
Sowohl sozial motivierten Vorschlägen zur Stromsteuersenkung als auch für eine&#13;
progressive Stromtarifgestaltung wird anhand von Berechnungen und einfachen&#13;
Modellierungen eine geringe oder gar fehlende Entlastungswirkung für&#13;
einkommensschwache Haushalte sowie eine hohe Zielgruppenungenauigkeit&#13;
bescheinigt. 3) Schließlich wird in der Studie das deutsche&#13;
effizienzpolitische Maßnahmenportfolio hinsichtlich seiner Wirkungen,&#13;
insbesondere hinsichtlich seiner Verteilungseffekte, untersucht. Denn in einer&#13;
Effizienzpolitik, die zur Senkung des Energieverbrauchs führt, liegt nach&#13;
Meinung der Autorin der Schlüssel für eine sozialverträgliche Gestaltung der&#13;
Energiewende. Dies gilt allerdings nur dann, sofern jene, die einen größeren&#13;
Anteil ihres Budgets für Energie ausgeben, auch Nutznießer effizienzpolitscher&#13;
Maßnahmen sind. Denn aufgrund der vorrangig umlagefinanzierten Natur energie-&#13;
und effizienzpolitischer Maßnahmen schultern einkommensschwache Haushalte&#13;
andernfalls einen aus Gerechtigkeitsperspektive fragwürdigen höheren Beitrag&#13;
für den Umbau des Energiesystems als ökonomisch stärkere Haushalte. Die&#13;
vorliegende Studie zeigt, dass das gegenwärtige effizienzpolitische&#13;
Maßnahmenportfolio negative Verteilungseffekte der Politik der Energiewende&#13;
nicht adäquat kompensiert. Sogar das Gegenteil ist der Fall: die negativen&#13;
Verteilungseffekte werden partiell noch verstärkt durch eine&#13;
nicht–intendierte, aber faktische Exklusion einkommensschwacher Haushalte vom&#13;
Nutzen effizienzpolitischer Maßnahmen. Die Studie schließt mit einem Plädoyer&#13;
dafür, die Entlastung einkommensschwacher Haushalte bei der Transformation des&#13;
Energiesystems nicht allein in den Verantwortungsbereich staatlicher&#13;
Sozialpolitik zu delegieren. Zwar wird die Erhöhung sozialer&#13;
Transferleistungen angesichts der konstatierten Deckungslücke zwischen&#13;
Energiebedarf und Transferleistung als kurzfristig notwendig erachtet. Eine&#13;
Anpassung von Transferleistungen an steigende Energiepreise ist aber dort&#13;
nicht hinreichend, wo nicht das geringe Einkommen allein, sondern hohe&#13;
Verbrauchsmengen aufgrund mangelnder Energieeffizienz von Stromanwendungen&#13;
und/oder Gebäuden ursächlich für hohe und nicht mehr tragbare Energiekosten&#13;
verantwortlich sind. Notwendig ist daher eine Effizienzpolitik, die nicht nur&#13;
hinsichtlich der Höhe der erschließbaren Einsparpotenziale Prioritäten setzt,&#13;
sondern auch hinsichtlich der Zielgruppen, die Effizienzinvestitionen nicht&#13;
aus eigener Kraft tätigen oder Investitionsumlagen nicht tragen und daher die&#13;
Vorteile effizienterer Energieanwendungen nicht nutzen können. Um die&#13;
Sozialverträglichkeit der Transformation des Energiesystems nicht zu&#13;
gefährden, muss das Thema „Energiearmut“ nicht nur öffentlichkeitswirksam und&#13;
wahltaktisch, sondern systematisch in den Blickpunkt der Politik rücken.&#13;
Entscheidend wird dabei sein, stärker als bisher Diskursarenen zu öffnen, in&#13;
denen der bislang eher separat geführte sozial- und wohlfahrtsstaatliche&#13;
Diskurs mit dem ebenfalls eher separat geführten energie- und&#13;
umweltpolitischen Diskurs zusammengeführt wird. Nur so lassen sich innovative&#13;
Strategien und konkrete Maßnahmen für eine sozialverträgliche Gestaltung der&#13;
Energiewende entwickeln.
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<pubDate>Tue, 01 Jan 2013 00:00:00 GMT</pubDate>
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<dc:date>2013-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Environmental Governance in India, China, Vietnam and Indonesia</title>
<link>https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/19733</link>
<description>Environmental Governance in India, China, Vietnam and Indonesia
Quitzow, Rainer; Bär, Holger; Jacob, Klaus
After decades of economic expansion, largely at the expense of environmental&#13;
quality, new trends in environmental governance are taking shape in Asia. This&#13;
paper analyses these developments in China, India, Vietnam and Indonesia. It&#13;
finds that environmental governance within a “traditional” agenda of&#13;
environmental protection remains severely hampered by capacity constraints.&#13;
Simultaneously, all four countries have embarked on ambitious policy&#13;
initiatives to address climate change and promote clean technologies,&#13;
signaling an important shift in national priorities. The paper discusses&#13;
possible implications of these trends, sketching possible scenarios for the&#13;
further development of environmental governance.
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<pubDate>Tue, 01 Jan 2013 00:00:00 GMT</pubDate>
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