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<title>Verborgenes Wissen</title>
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<title>Der barocke Zinnsarkophag des Konrad von Burgsdorff. Herstellung und Rekonstruktion</title>
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<description>Der barocke Zinnsarkophag des Konrad von Burgsdorff. Herstellung und Rekonstruktion
Gransow, Mercedes; Knaut, Matthias R.; Suchak, Karol
Das Grab des Konrad von Burgsdorff (gest. 1652) wurde im Jahr 2008 in einer Gruft im Bereich des alten Berliner Doms, dem Areal des ehemaligen Dominikaner Klosters in Berlin-Mitte, entdeckt und freigelegt. Der Tote wurde in einem Sarkophag in einer Gruft am Rande der Klosterkirche mit 17 weiteren Bestattungen beigesetzt. Aufgrund des schlechten Erhaltungszustands der Metallbleche entschieden sich die Ausgräber für eine Blockbergung. In den Restaurierungslaboren der HTW Berlin wurde eine detaillierte Zustandsdokumentation erstellt. Dabei war es das Ziel, jegliche aufliegenden Verzierungen, Farbfassungen, Metall- oder Stoffapplikationen in situ zu erhalten. Es stellte sich heraus, dass der Sarkophag aus zwei großen Teilen aufgebaut war – einer unteren Wanne und einem oberen Deckel, die beide aus an den Kanten verlöteten Blechen hergestellt waren. Die Außenseiten waren mit Metallverzierungen besetzt: Löwenköpfe mit Ringen als Handgriffe, Metallborten in Akanthusmotiven, zwei Engelköpfe und einige runde Medaillons. Ein hölzerner Sarg, innen mit Textilien ausgekleidet, barg den Verstorbenen. Die Füllung der Gruft mit Bauschutt hatte den Sarkophag, der unter dieser Last eingebrochen war, stark beschädigt. Aufgrund der durchgeführten Analysen und anhand von Vergleichen mit zeitgleichen Sarkophagen aus der Hohenzollern-Gruft im Berliner Dom konnte eine überzeugende virtuelle Rekonstruktion des Sarkophags von Konrad von Burgsdorff erarbeitet werden.
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<dc:date>2016-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Edelmetallschmuck der Wikingerzeit – Analysen und Interpretationen</title>
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<description>Edelmetallschmuck der Wikingerzeit – Analysen und Interpretationen
Eilbracht, Heidemarie
Der Beitrag befasst sich mit dem Filigran- und Granulationsschmuck im ersten Jahrtausend n. Chr. Aufgrund der charakteristischen Herstellung dieser Produkte sind sie besonders gut geeignet, das technische Wissen der Produzenten und dessen handwerkliche Umsetzung in dieser Zeit zu untersuchen: Sie bestehen aus hochwertigem Rohmaterial (Edelmetall), sie werden mit Hilfe spezifischer Werkzeuge hergestellt (Pressmodel) und sie bestehen häufig aus mehreren hundert Einzelteilen. Damit bieten sie eine breite Ausgangsbasis für Studien zur Homogenität des Metalls und zur Einheitlichkeit der Herstellungsverfahren. Anhand der goldenen Objekte des wikingischen Schmuckensembles von der Insel Hiddensee und der an ihnen durchgeführten Materialanalysen werden diese Fragen beispielhaft diskutiert.
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<title>Finds decorated with garnets from Early Avar contexts in the light of their cell techniques</title>
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<description>Finds decorated with garnets from Early Avar contexts in the light of their cell techniques
Heinrich-Tamáska, Orsolya
Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit den frühawarenzeitlichen (Ende des 6. und erste Hälfte des 7. Jahrhunderts), mit Granat verzierten Metallobjekten aus der Sicht ihrer Einlagetechniken. Einlagen dieser Art kommen ausschließlich auf Edelmetallobjekten vor; dies verweist auf die Wertschätzung dieses Steines. Neben standard cloisonné konnten ein- und mehrzellige angelötete Kastenfassungen und durchbrochene Fassungen (pseudo cloisonné, champlevé á jour) sowie ein- und mehrzellige eingetiefte Fassungen (standard champlevé) unterschieden werden. Sie stehen im Einzelnen für unterschiedliche Werkstatttraditionen und ermöglichen es, das Fundmaterial in drei Gruppen zu unterteilen: Es kommen eine Gruppe von Funden vor, die merowingisch-germanische Beziehungen andeuten, sowie zwei Gruppen, die auf spätantik-byzantinische Traditionen zurückzuführen sind. Künftige Forschungen könnten zeigen, ob diese Unterteilung auch auch mehrere, voneinander abweichende Distributionskreise der Granatversorgung widerspiegelt.
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<dc:date>2016-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Formfeinpunzen</title>
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<description>Formfeinpunzen
Niemeyer, Barbara
Ziel jeden Punzenvergleiches ist es, Objekte mit identischen Werkzeugabdrücken zu identifizieren, um eine Feinschmiedewerkstatt postulieren zu können. Nach einer Begriffsklärung wird die Untersuchungsmethodik mit Hilfe von schnell abbindendem Zahnarztsilikon beschrieben und ein Überblick über vergleichbare Untersuchungen und deren Ergebnisse gegeben. Insbesondere die frühkaiserzeitlichen Silbergefäße des Hildesheimer Silberfundes und des skythischen Goldfundes von Vettersfelde, die beide in der Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin SPK verwahrt werden, wurden eingehend beobachtet. Palmettenpunzen scheinen ausschließlich in der Vesuvgegend eingesetzt worden zu sein. Tropfenförmige Punzen konzentrieren sich das 2. und 3. Jahrhundert n. Chr. Eierstabpunzen in zwei Qualitätstypen haben eine extrem lange Verwendungszeit beginnend mindestens im 6. Jahrhundert v. Chr. Kreis- und Halbkreispunzen sind die einfachsten und daher wohl die variantenreichsten Typen. Deutlich wird aber, dass in allen Epochen ein gewisser Typenkanon von Formfeinpunzen zum Arbeitsgerät eines Feinschmiedes gehörte.
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