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<title>Music and Politics in the Ancient World: Exploring Identity, Agency, Stability and Change through the Records of Music Archaeology</title>
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<updated>2026-04-27T23:25:15Z</updated>
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<title>Conquest, Political Space and Sound in Antiquity</title>
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<name>Vendries, Christophe</name>
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<updated>2020-04-30T01:04:42Z</updated>
<published>2019-01-01T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Conquest, Political Space and Sound in Antiquity
Vendries, Christophe
Während der römischen Expansionszeit wurden barbarische Instrumente – Trompete und Trommel – in den Quellen als ,eigenartig‘ oder ,primitiv‘ und ihr Klang als unmusikalisch verstanden. Sowohl in der griechischen als auch in der lateinischen Literatur wird die Welt der Barbaren – vor allem im Westen – als ein von Krach erfüllter Raum beschrieben. Ihre Ignoranz gegenüber Musik wurde zum Zeichen ihrer Unmenschlichkeit, da nur musikalisches Wissen zu einer harmonischen Gesellschaft führte. Nur die östlichen Barbaren schie-nen wahrhaft musikalisch, da sie in größerer Nähe zur griechischen Gesellschaft lebten. Dennoch galt ihre Musik als verweichlicht und wollüstig – wie der Orient selbst. Dieser Gegensatz nährte den römischen Diskurs über Akkulturation und legitimierte die moralische Überlegenheit der Römer über andere. Dies erlaubt auch Rückschlüsse auf die Wahrnehmung ihrer eigenen Musik.
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<dc:date>2019-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>‘Greek’ versus ‘Barbarian’ Music</title>
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<name>Rocconi, Eleonora</name>
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<updated>2020-04-30T01:04:55Z</updated>
<published>2019-01-01T00:00:00Z</published>
<summary type="text">‘Greek’ versus ‘Barbarian’ Music
Rocconi, Eleonora
Altgriechische Quellen sind voll von Verweisen auf die Musik von Völkern, die nicht griechisch sind und deshalb stereotyp als ,Barbaren‘ bezeichnet werden. Merkmale wie ,verweichlicht‘ und ,wollüstig‘ werden dabei oft dem musikalischen Paradigma des Ostens zu-geschrieben, vor allem während und nach den Perserkriegen des frühen 5. Jahrhunderts v. Chr. Ziel des Beitrags ist, die Konstruktion hellenischer Identität mit dem Begriff der mousikē zu untersuchen, wobei in der Hauptsache diejenigen literarischen und ikonographischen Quellen analysiert werden, in welchen ,griechische‘ und ,fremde‘ Elemente als Gegensätze dargestellt werden. Sie werden versuchsweise als Kennzeichen kultureller und politischer Veränderungen der Gesellschaft interpretiert.
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<dc:date>2019-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Images of Music and Musicians as Indicators of Status, Wealth and Political Power on Roman Funerary Monuments</title>
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<name>Alexandrescu, Cristina-Georgeta</name>
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<updated>2020-05-01T01:04:19Z</updated>
<published>2019-01-01T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Images of Music and Musicians as Indicators of Status, Wealth and Political Power on Roman Funerary Monuments
Alexandrescu, Cristina-Georgeta
Untersuchungen bildlicher Darstellungen von Musikinstrumenten sowie Musikantinnen und Musikanten haben ergeben, dass sie in Grabkontexten benutzt wurden, um auf den Wohlstand sowie den politischen oder sozialen Status der verstorbenen Person oder ihrer Familie hinzuweisen. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die Ergebnisse der Analyse, basierend auf Beispielen aus republikanischen, imperialen und spätantiken Kontexten. Ziel des Beitrags ist, Veränderungen zu untersuchen, die sich sowohl auf die Bedeutung der für die Grabmäler gewählten Themen als auch auf die Rolle der Musikantinnen und Musikanten im Alltag auswirkten.
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<dc:date>2019-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Introduction: Music, Social Identity, Political Cohesion</title>
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<name>Eichmann, Ricardo</name>
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<name>Howell, Mark</name>
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<name>Lawson, Graeme</name>
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<updated>2020-05-01T01:04:25Z</updated>
<published>2019-01-01T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Introduction: Music, Social Identity, Political Cohesion
Eichmann, Ricardo; Howell, Mark; Lawson, Graeme
Zwischen dem 5. und 1. Jhdt. v. Chr. betrachteten politische Theoretiker in China und Europa Musik als nützlichen Maßstab für den politischen Charakter und Zustand von Gesellschaften und ihren Machthabern. Auch wenn ihre Ansichten keiner wissenschaftlichen Basis entsprangen, können schriftliche Überlieferungen und archäologische Quellen heute herangezogen werden, um Musik und damit zusammenhängende kulturelle Äußerungen im Umfeld der Macht und ihren unmittelbaren Einflussbereichen zu verorten. Sie können so über Identität, Selbstverständnis, Ansehen und Status informieren: vom Haushalt über den Staat, bei Eroberungen und Machtausübung, im Fall von Widerständen und Rebellionen sowie in der Rechtsprechung, Diplomatie und Schlichtung. Allem Anschein nach können diese Quellen in der Tat etwas Neues über Machtbeziehungen, Ideologie und politischen Wandel in der antiken Welt vermitteln. Sie dienen zudem als indirekter Indikator für politische agency in schriftlosem Umfeld.
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<dc:date>2019-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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