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<title>FFU-report Jahrgang 2001</title>
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<title>Ansätze und Erfahrungen mit Mengensteuerungssystemen in der Energie- und
Umweltpolitik in den USA, den Niederlanden, Dänemark und Großbritannien</title>
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<name>Mez, Lutz</name>
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<name>Piening, Annette</name>
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<updated>2020-01-31T16:27:21Z</updated>
<published>2001-01-01T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Ansätze und Erfahrungen mit Mengensteuerungssystemen in der Energie- und
Umweltpolitik in den USA, den Niederlanden, Dänemark und Großbritannien
Mez, Lutz; Piening, Annette
Das Bundeskabinett hat am 26. Juli 2000 den vom Bundesministerium für Umwelt,
Naturschutz und Reaktorsicherheit vorgelegten Zwischenbericht zum nationalen
Klimaschutzprogramm verabschiedet und seine Absicht bekundet, die Förderung
der Stromerzeugung in Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK) gesetzlich zu
regeln. Bis Ende 2000 will die Bundesregierung Eckpunkte einer Quotenregelung
zum Ausbau der KWK vorlegen. Ziel ist eine Minderung der CO2-Emissionen in
einer Größenordnung von 10 Mio. Tonnen bis 2005 bzw. 23 Mio. Tonnen bis 2010.
Das Gesetzgebungsverfahren soll spätestens Mitte 2001 abgeschlossen werden.
Derzeit sind Entwürfe in Vorbereitung, die ein Fördermodell auf der Basis
eines Zertifikatshandels aufbauen sollen. Damit soll ein marktorientiertes
Instrument zur Mengensteuerung in der Umweltpolitik aufgegriffen werden, das
aus einer intensiven akademischen Debatte hervorgegangen und in jüngster Zeit
bereits häufiger praktisch angewendet worden ist. International bestehende
Erfahrungen und zahlreiche detaillierte Entwürfe zu geplanten Modellen legen
es nahe, diese für die Gestaltung der rechtlichen und institutionellen
Verankerung eines KWKZertifikatemodells nutzbar zu machen. Aus ihnen lassen
sich Rückschlüsse auf die Erfolgsbedingungen eines funktionsfähigen
Handelssystems ziehen, und wichtige Hinweise auf Detailfragen der
Gesetzesgestaltung und Implementation sowie die Rahmengestaltung des
Handelsmarktes ableiten. Die Modelle des Zertifikatshandels finden in
unterschiedlichen Politikfeldern Anwendung. Sie betreffen u.a. die Regulierung
klassischer Luftschadstoffe über Emissionsrechtehandel, der mit großen
Variationen auf regionaler und nationaler Ebene und am ausgeprägtesten in den
USA anzutreffen ist. Aber auch internationale Wirkungsbereiche sind in der
Diskussion: gegenwärtig wird u.a. von Großbritannien ein Zertifikatsystem für
Treibhausgasemissionen ausgearbeitet, das mittelfristig den Handel über die
Grenzen hinweg vorsieht. Grundlage dieser Systeme ist jeweils eine festgelegte
Emissionsobergrenze, über die hinaus keine Zertifikate in Umlauf gebracht
werden. Funktion des Zertifikatsmarktes ist jeweils die effizienteste
Verteilung dieser Höchstmenge unter den Emittenten
(Höchstmengensteuerungsmodell oder engl. „cap and trade“). Ein weiterer
Anwendungsbereich ist der Stromsektor, wo sich aufgrund der Liberalisierung
der Märkte traditionelle Preissteuerungsansätze zur umweltpolitisch
gewünschten Förderung von emissionsarmen Erzeugungstechniken (oder zur
Verwirklichung sozialpolitischer Ziele) nicht mehr im gewohnten Umfang
weiterführen oder durchsetzen lassen. Deshalb sollen die notwendigen
Zusatzkosten nicht mehr über feste Einspeisevergütungen sondern durch
handelbare Zertifikate, etwa für grünen oder KWK-Strom, gedeckt werden. Indem
Stromverbraucher oder Verteiler zum Erwerb einer festgesetzten Anzahl an
Zertifikaten verpflichtet werden, soll ein Mindestanteil der regulierten
Energieträger an der Stromerzeugung gesichert werden (Mindestmengensteuerung).
Die vorliegende Untersuchung beschränkt sich auf vier
Zertifikathandelsmodelle: den SO2-Emissionshandel in den USA,1 das
Handelsmodell für Klimagasemissionen, das ab April 2001 in Großbritannien
beginnen soll1 sowie die Handelssysteme für grünen Strom, die in den
Niederlanden2 und Dänemark2 etabliert bzw. durch das Parlament verabschiedet
wurden. Die Darstellung gibt jeweils einen zusammenfassenden Überblick über
die Grundzüge der Modelle. In den sich anschließenden analytischen Teilen
werden einzelne Aspekte genauer beleuchtet. Der Schwerpunkt liegt dabei auf
der Frühphase der Implementation, auf der Gestaltung des Zertifikatshandels
sowie auf einer Bewertung der ökonomischen Effizienz und ökologischen
Treffsicherheit des Systems insgesamt. Auf dieser Grundlage sollen in einem
letzten Kapitel Kriterien für die Ausgestaltung von Mengenssteuerungssystemen
abgeleitet werden.
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<title>Der Konflikt um moderne Gaskraftwerke (GuD) im Rahmen der ökologischen
Steuerreform</title>
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<name>Stadthaus, Marcus</name>
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<updated>2020-01-31T16:27:22Z</updated>
<published>2001-01-01T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Der Konflikt um moderne Gaskraftwerke (GuD) im Rahmen der ökologischen
Steuerreform
Stadthaus, Marcus
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<title>Effektivität der internationalen Umweltschutzabkommen zum Mineralöltransport
auf See und daraus abgeleitete Vorschläge zur Politikrevision</title>
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<name>Höfer, Thomas</name>
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<name>Mez, Lutz</name>
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<updated>2020-01-31T16:27:23Z</updated>
<published>2001-01-01T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Effektivität der internationalen Umweltschutzabkommen zum Mineralöltransport
auf See und daraus abgeleitete Vorschläge zur Politikrevision
Höfer, Thomas; Mez, Lutz
Die Studie untersucht die Effektivität internationaler Abkommen und Regelungen
zum Umweltschutz beim Seetransport von Mineralöl (Erdöl). Begleitumstände und
internationale Rechtsgrundlagen für die Umweltpolitik in diesem Feld werden
dargestellt, direkte und indirekte Folgen der Politikinstrumente diskutiert.
Obwohl die erklärten Ziele – die Eliminierung des bewußten und die Minimierung
des unfallbedingten Eintrags von Mineralöl in die Meere – nicht erreicht
wurden, kann doch von einem umweltpolitischen Erfolg gesprochen werden.
Derzeit stehen die mit Gefälligkeitsflaggen verbundenen Probleme und
Beschränkun-gen der Befugnisse und Zuständigkeiten der International Maritime
Organization (IMO) der Vereinten Nationen effektiveren Politikinstrumenten zum
Meeresumweltschutz entgegen. Die Analyse schließt mit Vorschlägen zur
Politikrevision. Vorgeschlagen wird die Stärkung umweltbewußter Küstenstaaten
im politischen Regime durch Einschränkung des Einflusses der
Gefälligkeitsflaggen-Staaten und der Umbau der IMO in eine UN-
Sonderorganisation zum Meeresumweltschutz auf See und maritimer
Angelegenheiten. Wir danken Frank Biermann für Verbesserungsvorschläge zum
ersten Entwurf dieses Aufsatzes und Manfred Binder für die kritische
Durchsicht.
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<title>Nachhaltigkeitsstrategien als politische Langfriststrategien</title>
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<name>Nordbeck, Ralf</name>
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<updated>2020-01-31T16:27:22Z</updated>
<published>2001-01-01T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Nachhaltigkeitsstrategien als politische Langfriststrategien
Nordbeck, Ralf
Im Mittelpunkt der Ausführungen in diesem Kapitel steht die Frage, welchen
Beitrag eine strategische nationale Umweltplanung zu Innovationen und
Pfadveränderungen in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung liefern kann.
Eine am Leitbild der nachhaltigen Entwicklung ausgerichtete Umweltpolitik kann
vor diesem Hintergrund als politische Langfriststrategie betrachtet werden,
„die auf langfristig ökologisch kritische Akkumulationseffekte ausgerichtet
ist“ (Jänicke/ Jörgens/Koll 2000: 224). Eine strategische Umweltplanung zielt
auf die Lösung der „schleichenden“ langfristigen Umweltprobleme, die
gekennzeichnet sind durch eine geringe direkte Wahrnehmbarkeit und fehlende
technische Standardlösungen, und denen mit nachsorgenden Maßnahmen nur
unzureichend begegnet werden kann. Dabei gilt es, „stets die ökonomischen und
sozialen Implikationen umweltpolitischer Maßnahmen und damit alle drei
Dimensionen der nachhaltigen Entwicklung (zu) berücksichtigen“ (Schuster 2000:
154). Aus diesem Grund werden im folgenden die Begriffe „Nationaler
Umweltplan“ und „Nachhaltigkeitsstrategie“ weitgehend synonym gebraucht.
Zentrales Element einer Strategie nachhaltiger Entwicklung ist die
Formulierung langfristiger Ziele und deren Operationalisierung in mittel- und
kurzfristigen Handlungszielen (OECD 1995, Jänicke 2000). „Anstatt wie bisher
vage Ziele mit konkreten Instrumenten umzusetzen, versucht die strategische
Umweltplanung, konkrete und anspruchsvolle Ziele mit flexiblen Mitteln zu
erreichen“ (Jänicke/Jörgens/Koll 2000: 225). Neben einer verbesserten
Überprüfbarkeit der Zielerreichung und der Konkretisierung des
umweltpolitischen Aufgabenpensums wird in der Literatur die potentiell
innovationsfördernde Wirkung dieses Ansatzes betont (Jänicke 2000, Fiorino
2000). Die Auffassung, dass Umweltinnovationen in den Mittelpunkt einer
Nachhaltigkeitsstrategie gehören, und „verbindliche Umweltziele die
Entwicklung umweltfreundlicher, rohstoffeffizienter Produkte, Verfahren und
Dienstleistungen fördern“ (Hustedt 2000: 178), ist vielfach vertreten worden.
Der Innovationsbegriff wird hierbei vorrangig in Form des technikbezogenen
Konzeptes ökologischer Modernisierung gebraucht. Unter ökologischer
Modernisierung wird dabei das große Segment möglicher Umweltverbesserung durch
technischen Fortschritt jenseits von bloß nachgeschalteten Technologien
verstanden (Jänicke 2001). Das Verhältnis von Umweltplanung und
technologischer Innovation besticht dabei vor allem durch die Komplexität der
Thematik und eine Vielzahl kontextueller Faktoren erschweren die Evaluation
der Beziehung (Fiorino 2000: 147). Als besonders relevant für die
Innovationswirkungen von Nachhaltigkeitsstrategien werden vor allem die
umweltpolitischen Zielvorgaben und zusätzlich entstehenden Dialogstrukturen
und Informationsnetzwerke hervorgehoben (Fiorino 2000, Jänicke 1997). In den
weiteren Kapiteln sollen die internationalen Erfahrungen mit
Nachhaltigkeitsstrategien und ihren potentiellen Innovationswirkungen
exemplarisch analysiert werden. Dazu wird im nächsten Kapitel zunächst ein
kurzer Überblick über die Entwicklung von nationalen Umweltplänen und
Nachhaltigkeitsstrategien gegeben. In Kapitel 2.3 werden die politischen und
wirtschaftlich- technologischen Innovations- und Modernisierungspotentiale
nationaler Umweltplanung dargestellt. Die Kapitel 2.4 und 2.5 beschäftigen
sich anschließend mit den Strukturen und Prozessen nationaler Umweltplanung
sowie den Zielstrukturen. In Kapitel 2.6 werden dann, anhand der
niederländischen Umweltpolitikpläne und der britischen
Nachhaltigkeitsstrategien, zwei internationale Fallbeispiele fortgeschrittener
nationaler Umweltplanung eingehender auf ihre Innovationswirkungen untersucht
und die Ergebnisse in Kapitel 2.7 zusammengefasst. Das Kapitel 2.8 beschreibt
dann vor diesem Hintergrund den Stand der Entwicklung zur
Nachhaltigkeitsstrategie in Deutschland, unter besonderer Berücksichtigung des
nationalen CO2- Minderungsziels als gesonderte Form einer zielorientierten
Langfriststrategie. Abschließend befasst sich Kapitel 2.9 mit den
Restriktionen, denen Wirkungsanalysen nationaler Umweltplanung unterworfen
sind.
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