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<title>SFB Governance working paper series / Deutsche Ausgabe</title>
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<updated>2026-04-29T11:16:10Z</updated>
<dc:date>2026-04-29T11:16:10Z</dc:date>
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<title>Auf der Suche nach Sicherheit</title>
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<name>Koehler, Jan</name>
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<updated>2020-01-31T16:45:12Z</updated>
<published>2008-01-01T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Auf der Suche nach Sicherheit
Koehler, Jan
Zusammenfassung Das vorliegende Arbeitspapier untersucht Wirkungszusammenhänge&#13;
von transnationalen Konstellationen staatlicher und nicht-staatlicher Akteure&#13;
mit der Erzeugung von Sicherheit sowie Entwicklung als Governance-Leistung in&#13;
Nordost-Afghanistan. Ausgangspunkt der Untersuchung ist die Frage, wie die&#13;
afghanische Bevölkerung Veränderungen der eigenen Sicherheit sowie lokale&#13;
Entwicklungsherausforderungen über die letzten Jahre wahrgenommen hat. Das&#13;
Papier besteht aus zwei Teilen. Zunächst erläutert der Autor im Rahmen einer&#13;
Fallstudie die relevanten internationalen, nationalen und lokalen&#13;
Akteurskonstellationen in der Zielregion und bettet die Ergebnisse der&#13;
quantitativen Befragungen ein in den Kontext der qualitativen&#13;
Untersuchungsergebnisse zu lokalen gesellschaftlichen und politischen&#13;
Entwicklungen. Anschließend wird detailliert das methodische Vorgehen&#13;
erläutert, welches auf kreuzperspektivischer Analyse der quantitativ und&#13;
qualitativ erhobenen Daten gründet. Die Analyse zeigt, dass im heutigen&#13;
Afghanistan Sicherheit und Entwicklung als Ergebnis transnationaler Governance&#13;
entstehen können. Diese Governance-Leistungen sind auf die lokale Ebene&#13;
beschränkt; sie erreichen nicht die regionale oder gar die nationale Ebene.&#13;
Die Untersuchung zeigt allerdings auch, dass transnationale Governance-&#13;
Leistungen im Unterschied zur strategischen Zielsetzung der internationalen&#13;
Interventen gerade die nationalen und sub-nationalen staatlichen Institutionen&#13;
schwächen und deren Legitimität beeinträchtigt, die durch die Intervention&#13;
aufgebaut und gefestigt werden sollen.
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<dc:date>2008-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Besserer Zugang zum Recht (Access to Justice) durch staatliche Anerkennung informeller Justizsysteme? Zur Relevanz rechtssoziologischer Forschung für die Außen- und Entwicklungspolitik</title>
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<name>Kötter, Matthias</name>
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<updated>2019-12-11T18:20:50Z</updated>
<published>2018-01-01T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Besserer Zugang zum Recht (Access to Justice) durch staatliche Anerkennung informeller Justizsysteme? Zur Relevanz rechtssoziologischer Forschung für die Außen- und Entwicklungspolitik
Kötter, Matthias
Zugang zum Recht (Access to Justice) bezeichnet die institutionellen und sozialen Bedingungen der Verwirklichung von Rechten. In der internationalen Sicherheits- und Entwicklungspolitik wird der Begriff heute vielfach als Leitbild für „gutes Recht“ und „gute Justiz“ verwendet, in den Konzepten und Programmen der in diesen Bereichen tätigen Akteure kommt ihm zentrale Bedeutung zu. Neuere Ansätze setzen dabei vor allem auf die Förderung informeller nicht-staatlicher Justizsysteme und ihre Einbettung in übergeordnete rechtliche Ordnungen, meist ein staatliches Recht. Doch verspricht die offizielle Anerkennung von nicht-staatlichen Rechtssystemen Access to Justice, oder unter welchen Voraussetzungen ist dies der Fall? Von dieser Frage ausgehend wird zunächst an eine Debatte über Zugang zum Recht erinnert, die hauptsächlich am Ende der 1970er Jahre in der Rechtswissenschaft geführt wurde. Obwohl in begrifflicher wie auch in methodischer Hinsicht erhellend, schließen die neueren Überlegungen in den Konzepten und Programmen der politischen Praxis nicht an diese Debatte an.
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<dc:date>2018-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Der Governance-Raum als Analysefaktor</title>
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<name>Kötter, Matthias</name>
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<updated>2020-01-31T16:29:48Z</updated>
<published>2007-01-01T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Der Governance-Raum als Analysefaktor
Kötter, Matthias
Der im Rahmen des Sonderforschungsbereichs 700 „Governance in Räumen
begrenzter Staatlichkeit: Neue Formen des Regierens?“ entstandene Beitrag
entwickelt Kriterien für die Vergleichbarkeit von Governance unter
verschiedenen soziokulturellen wie historischen Bedingungen. Zunächst wird
vorgeschlagen, den Governance-Begriff auf empirisch ermittelbare Faktoren
(Governance-Leistungen, -Akteure, -Handlungsmodi) zu beschränken, die sich in
einem Mapping abbilden lassen. Da dieses Vorgehen Auslassungen im Bereich der
normativen Bewertung und Bewertbarkeit mit sich bringt, wird als weiterer
Analysefaktor der Begriff des Governance-Raums vorgeschlagen. Mit diesem
Begriff lassen sich all die gesellschaftlichen Bedingungen erfassen, unter
denen Governance-Leistungen erbracht werden, die einer spezifischen Form von
Governance ihre besondere Prägung verleihen. Die Governance-Forschung kann
dadurch ihr Potenzial im Bereich der vergleichenden Regierungsanalyse
erweitern, ohne dass auf die mitgedachten normativen Maßstäbe verzichtet
werden müsste. Das Forschungsprogramm des SFB 700 legt diese theoretische
Erweiterung sogar nahe, wenn es nach Governance „in Räumen begrenzter
Staatlichkeit“ und nicht lediglich „unter den Bedingungen begrenzter
Staatlichkeit“ fragt und den Raum-Bezug von Governance damit explizit
herstellt.
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<dc:date>2007-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Economic governance</title>
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<name>Trebesch, Christoph</name>
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<id>https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/17778</id>
<updated>2020-01-31T16:29:47Z</updated>
<published>2008-01-01T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Economic governance
Trebesch, Christoph
Das vorliegende Papier definiert und diskutiert das Konzept der Economic
Governance. Die Kernfrage des Papiers ist, in welcher Form wirtschaftliche
Akteure Governance-Leistungen – wie etwa Vertragssicherheit oder
Eigentumsrechte – bereitstellen können. Außerdem werden Beispiele aufgeführt,
wie der Marktmechanismus gezielt bei politischer Steuerung eingesetzt wird.
Dabei wird die aktuelle ökonomische Literatur zu Governance und Institutionen
gezielt für die deutsche Governance-Debatte zusammengefasst. Das Papier zeigt,
dass private Akteure gerade in Entwicklungsländern fehlende Staatlichkeit
durch eigene Governance-Formen ersetzen. Sie schaffen sich selbst die nötigen
Rahmenbedingungen ihrer wirtschaftlichen Transaktionen. Auch in entwickelten
Ländern gibt es eine Vielzahl solch privater Steuerungsformen wirtschaftlicher
Akteure. Diese können als Economic Governance verstanden werden, allerdings
nur, wenn sie intentional auf die Ordnungsbildung der Wirtschaft Einfluss
nehmen. Die „spontane“ Bereitstellung von Gütern und Dienstleistungen durch
Märkte kann nicht zu Governance gezählt werden.
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<dc:date>2008-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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