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<title>iF-Schriftenreihe</title>
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<updated>2026-04-28T08:09:12Z</updated>
<dc:date>2026-04-28T08:09:12Z</dc:date>
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<title>Agentenbasierte Modellierung zur Analyse integraler Zukünfte auf der Grundlage von Kleingruppenkommunikation und Einstelllungsveränderungen</title>
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<name>Konrad, Jens</name>
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<updated>2019-12-11T18:17:56Z</updated>
<published>2018-01-01T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Agentenbasierte Modellierung zur Analyse integraler Zukünfte auf der Grundlage von Kleingruppenkommunikation und Einstelllungsveränderungen
Konrad, Jens
Nach dem Pisa-Schock hat die frühe Bildung in Kindertagesstätten (Kita) eine Aufwertung erfahren. Kognitiv-anregende Interaktionen der Erzieherinnen haben dabei besonders positiven Einfluss auf die Entwicklung der Kinder. Seit Jahren gibt es Fortbildungen zu diesem Thema, jedoch ohne direkte Verbesserung der Interaktionsprozesse in den Kitas selbst. Für die Zukunftsforschung stellen solche Phänomene ein interessantes Untersuchungsfeld dar, um die Hemmnisse von zukunftsrelevanten Denkweisen und Innovationen in sozialen System zu erforschen und mit geeigneten Maßnahmen zur Förderung dieser beizutragen. Zentrale Forschungsfrage dieser Thesis ist deshalb wie bei gegebener sozialer Netzwerkstruktur und unter Berücksichtigung der individuellen Einstellungen die Akzeptanz von zukunftsrelevanten Denkmustern in Kleingruppen gefördert werden kann. Aufbauend auf dem Modell „InnoMind“ konnte eine agentenbasierte Modellierung für die Analyse integraler Zukünfte erstellt werden. Dabei wurden unterschiedliche Aspekte aus den vier Quadranten: I (Einstellung), It (Verhalten), We (soziale Beziehungen), Its (Meinungsaustausch) abgebildet und dessen komplexe Wechselwirkungen in Beziehung gesetzt. Innerhalb der Simulation wurde eine Kita mittels eigens erhobener, empirischer Daten simuliert und unterschiedliche Maßnahmen zur Förderung von innovativen Interaktionsformen getestet. Zur Verifizierung wurde zudem eine fiktive Kita simuliert und die Ergebnisse beider miteinander verglichen. Die genaue Betrachtung der Simulationsergebnisse trug zum Verständnis bei, unter welchen Umständen die gegenwärtige Struktur mentaler Repräsentationen, psychologischer Motive und sozialer Einfluss Einschränkungen bei zukünftigen Möglichkeiten für organisatorische Veränderungen hervorrufen können.
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<dc:date>2018-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Automatisierte ÖPNV- und Logistiksysteme in ländlichen Räumen</title>
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<name>Crössmann, Lorenz</name>
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<updated>2024-07-30T08:22:23Z</updated>
<published>2022-01-01T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Automatisierte ÖPNV- und Logistiksysteme in ländlichen Räumen
Crössmann, Lorenz
In den letzten beiden Dekaden haben rasante Fortschritte in den Bereichen der Computertechnologie und der künstlichen Intelligenz das selbstfahrende „autonome“ Kraftfahrzeug in greifbare Nähe gerückt. Im Verbund mit Digitalisierung und grüner Verkehrswende wird das automatisierte Fahren zu disruptiven Veränderungen in Wirtschaft, Gesellschaft und individuellem Mobilitätsverständnis führen. Auffällig ist, dass im wissenschaftlichen Diskurs und in der medialen Rezeption überwiegend zukünftige Anwendungen in urbanen Räumen sowie solche im Bereich des Individualverkehrs im Fokus stehen. Dabei werden gerade abseits der Ballungsräume innovative Mobilitäts- und Logistiklösungen benötigt, um den Herausforderungen des demografischen Wandels zu begegnen und auch zukünftig ein öffentliches Angebot zu erhalten. Die vorliegende zweiphasige Untersuchung setzt an diesem Punkt an. In der ersten explorativen Phase werden mittels Experteninterviews mögliche Anwendungsfelder für automatisierte ÖPNV- und Logistiksysteme in ländlichen Räumen analysiert. Ferner werden die potenziellen Auswirkungen automatisierter Systeme auf die ländliche Gesellschaft untersucht. In der zweiten Phase werden durch eine Delphi-Befragung zeitliche Prognosen und Eintrittswahrscheinlichkeiten zum Untersuchungsgegenstand ermittelt. Außerdem erfolgt die Bewertung von Einflussfaktoren, welche im ersten Teil der Untersuchung identifiziert wurden. Diese Arbeit skizziert folglich plausible Zukunftsbilder einer automatisierten ruralen Mobilität und Logistik und trägt mit dem erarbeiteten Verfahren zur Identifizierung und Gewichtung von Einflussfaktoren zur Weiterentwicklung der Methoden der Zukunftsforschung bei.; In the last two decades, rapid advances in the fields of computer technology and artificial intelligence have brought the self-driving "autonomous" vehicle within reach. In combination with digitalization and the shift to sustainable transportation, automated driving will lead to disruptive changes in the economy, society and the individual's understanding of mobility. It is striking that in the scientific discourse and in the media reception, the focus is predominantly on future applications in urban areas and in the field of individual transport. Yet innovative mobility and logistics solutions are needed especially in rural areas in order to meet the challenges of demographic change and to maintain a basic public service. The presented two-phase study starts at this point. Thus, first, in the exploratory phase, possible fields of application for automated public transport and logistics systems in rural areas are discussed and analyzed on the basis of expert interviews. Furthermore, the potential impact of automated systems on rural society will be investigated. In a second in-depth phase, a Delphi survey will be conducted to determine temporal forecasts and probabilities of occurrence for the subject of the study. In addition, influencing factors identified in the first phase of the study will be evaluated. Thus, this work not only sketches plausible futures of automated rural mobility and logistics, but also contributes to the further development of methods of futures research with the elaborated procedure for the identification and weighting of influencing factors.
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<dc:date>2022-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Climate lawsuits ahead!</title>
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<name>Hille, Mona</name>
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<updated>2024-07-30T08:03:20Z</updated>
<published>2024-01-01T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Climate lawsuits ahead!
Hille, Mona
Die Zeit der Klimaklagen ist jetzt. In den Jahren 2020 bis 2022 wurden weltweit etwa 500 Klimaklagen eingereicht, dies entspricht einem Viertel der Gesamtzahl von Klimaklagen (Setzer et al. 2022). Klimaklagen sind eine der vielen politischen Herausforderungen der kommenden Jahre, denn sie werden als Instrument eingesetzt, um wirksamen Klimaschutz sowohl von staatlichen als auch von privatwirtschaftlichen Akteur*innen einzufordern (Rodi &amp; Kalis 2022). Dass ihre Anzahl weiter steigen wird, ist erwartbar. Nicht zuletzt, weil sich eine „Community of Practice“ (Higham et al. 2023:28) herausgebildet hat, die sich international über Strategien und Anknüpfungspunkte für Klimaklagen austauscht (:28). Bahnbrechende Gerichtsentscheidungen wie das letztinstanzliche Urteil gegen die Niederlande (Urgenda Case) oder das erstinstanzliche Urteil gegen den Energiekonzern Shell beginnen erst ihre direkten und indirekten Wirkungen zu entfalten. Unter Rückbezug auf die Anticipatory Governance wurden in einem zweistufigen empirischen Forschungsdesign (Futures Wheel und Delphi) mögliche Folgewirkungen von Klimaklagen für die Jahre 2026 bis 2040 auf Staat, Wirtschaft und Gesellschaft untersucht. Ergebnisse der Zukunftsstudie waren einerseits Impulse für eine zukunftsorientierte Politikgestaltung (Muiderman et al. 2020:14), mit denen die Resilienz gegenüber möglichen Folgewirkungen von erwartbaren, aber in ihrem Inhalt ungewissen Gerichtsentscheidungen (Wegener 2019) erhöht werden könnte, und andererseits die Erkenntnis, dass sich die Futures Wheel-Methode (Glenn 2009) durch ihr intuitives Design für die Zukunftsanalyse und Antizipation als erster Schritt der vorausschauenden Regierungsführung (Quay 2010:498) eignet, um alternative Möglichkeitsräume konkreter politischer Herausforderungen zu explorieren.; The time for climate lawsuits is now. Between 2020 and 2022, around 500 climate lawsuits were filed worldwide, representing a quarter of the total number of climate lawsuits (Setzer et al. 2022). Climate litigation is one of the many policy challenges of the coming years, as it will be used as a tool to demand effective climate action from both state and private actors (Rodi &amp; Kalis 2022). It is expected that their number will continue to grow. This is not least because a 'community of practice' (Higham et al. 2023:28) has formed, sharing strategies and approaches to climate disputes internationally (:28). Groundbreaking court decisions such as the last-instance judgment against the Netherlands (Urgenda Case) or the first-instance judgment against the energy company Shell are only just beginning to have their direct and indirect effects. Concerning anticipatory governance, a two-stage empirical research design (Futures Wheel and Delphi) was used to examine the possible consequences of climate lawsuits for the years 2026 to 2040 for the state, the economy, and society.The results of the futures study were, on the one hand, impulses for a future-oriented policy design (Muiderman et al. 2020:14), which could be used to increase resilience to possible consequences of expected but uncertain court decisions (Wegener 2019), and, on the other hand, the realisation that the Futures Wheel method (Glenn 2009), due to its intuitive design, is suitable for future analysis and anticipation as a first step in anticipatory governance (Quay 2010:498) in order to explore alternative spaces of possibility for concrete policy challenges.
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<dc:date>2024-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>„Damit es eine Zukunft gibt!”</title>
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<name>Kny, Josefa</name>
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<updated>2020-04-23T10:34:05Z</updated>
<published>2014-01-01T00:00:00Z</published>
<summary type="text">„Damit es eine Zukunft gibt!”
Kny, Josefa
Ein Großteil der deutschen Bevölkerung weiß um die Folgen mangelnder&#13;
Nachhaltigkeit in vielen Lebensbereichen. Dennoch widmet sich bislang nur ein&#13;
kleiner Teil proaktiv einer veränderten Wirtschafts- oder Lebenspraktik, die&#13;
als ökologisch und sozial nachhaltig bezeichnet werden kann und überdies auch&#13;
gesellschaftlich sichtbar wird. Die Publikation fragt nach den Beweggründen&#13;
und Zielvorstellungen dieser Initiatoren und Initiatorinnen von&#13;
Nachhaltigkeitsprojekten. Im Rahmen der subjektorientierten Zukunftsforschung&#13;
ist diese Frage vor dem Hintergrund interessant, dass nachhaltiges Handeln auf&#13;
Langfristigkeit ausgelegt ist und somit die zukünftigen Wirkungen des eigenen&#13;
Engagements zunächst unsicher sind. Entsprechend wird in der Arbeit auch die&#13;
Wahrnehmung von Zukunft durch die Initiatoren und Initiatorinnen untersucht.&#13;
Da wissenschaftliche Arbeiten zu dieser speziellen Akteursgruppe bisher&#13;
fehlen, ist das Vorgehen qualitativ und orientiert sich an der Grounded-&#13;
Theory-Methodologie nach Barney Glaser und Anselm Strauss. Theoretisches&#13;
Sampling und halbstrukturierte Interviews bestimmen die empirische Erhebung.&#13;
Das Ergebnis der Arbeit ist eine Theorie-Skizze, die erste Aufschlüsse darüber&#13;
gibt, welche Faktoren Menschen dazu bewegen, ihre Handlungspraktiken über die&#13;
individuelle Reichweite hinaus in Richtung Nachhaltigkeit zu verändern. Dabei&#13;
werden übergreifende Kriterien identifiziert: Optimistisches Zukunftsdenken,&#13;
die Wahrnehmung von Zukunft als gestaltbar sowie der Wille und das&#13;
Verantwortungsbewusstsein, Gesellschaft im Sinne der Nachhaltigkeit zum&#13;
Positiven zu verändern, treiben die Akteure ebenso an wie die Sinnhaftigkeit,&#13;
die ihr eigeninitiatives Handeln mit sich bringt. Als heterogen erweisen sich&#13;
hingegen die Relevanz der verschiedenen Faktoren sowie die auslösenden Momente&#13;
des konkreten Engagements. Die Arbeit legt einen Grundstein für vertiefende&#13;
Studien über die Vorreiter zukunftsfähigen Handelns, welche für die&#13;
Erforschung von Bedingungen und Wirkmächten sozialen Wandels von großer&#13;
Bedeutung sind.
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<dc:date>2014-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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